14.04.2026
Autoplus AG erweitert Standortnetz mit neuer Stahlhalle / Werkstatthalle in Halberstadt.
Mit dem Ausbau seines Standortnetzes setzt die Autoplus AG ihren Wachstumskurs konsequent fort. Im Harz wurde in Halberstadt eine neue, rund 1.000 Quadratmeter große Systemstahlhalle / Werkstatthalle in Betrieb genommen, die gezielt auf effiziente Werkstattabläufe und eine klare Kundenführung ausgelegt ist. Das Bauvorhaben steht beispielhaft für eine Entwicklung, die viele Kfz-Betriebe aktuell beschäftigt: Neue Standorte werden nicht mehr nur nach Flächenbedarf geplant, sondern konsequent entlang betrieblicher Prozesse gedacht. Von der Fahrzeugannahme über die Werkstattorganisation bis hin zur internen Logistik rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie sich Abläufe möglichst reibungslos, transparent und wirtschaftlich gestalten lassen.
Für die Umsetzung entschied sich die Autoplus AG erneut für die Zusammenarbeit mit der Hacobau GmbH. Beide Unternehmen verbindet eine mittlerweile mehr als zehnjährige Partnerschaft, die sich über zahlreiche Projekte hinweg entwickelt hat – insbesondere im Bereich Reifenlagerlösungen und funktionaler Hallenkonzepte.
Wachstum mit klarer Struktur
Die Autoplus AG mit Hauptsitz in Wolfsburg hat sich im freien Werkstattmarkt etabliert. Das Unternehmen setzt auf standardisierte Prozesse, einheitliche Qualitätsmaßstäbe und eine klare organisatorische Struktur. Gerade bei der Entwicklung neuer Standorte zeigt sich der Vorteil dieses Ansatzes: Planungsprozesse können effizienter gestaltet werden, da betriebliche Anforderungen bereits definiert sind. Gleichzeitig bleibt genügend Spielraum, um auf regionale Gegebenheiten und individuelle Betriebsgrößen einzugehen. Die neue Anlage in Halberstadt ist Ausdruck dieser Strategie. Sie wurde nicht als Einzelprojekt konzipiert, sondern als Teil eines übergeordneten Standortkonzepts, das auf Skalierbarkeit und Wiederholbarkeit ausgelegt ist.
Systembauweise als planbarer Erfolgsfaktor
Die bauliche Umsetzung der Werkstatthalle erfolgte in Systembauweise – einem Ansatz, den die Hacobau GmbH seit vielen Jahren konsequent weiterentwickelt. Als Spezialist für Stahlhallen im Kfz-Bereich verbindet das Unternehmen konstruktive Effizienz mit einem tiefen Verständnis für betriebliche Abläufe.
Grundlage ist eine modulare Stahlkonstruktion, die sich präzise an unterschiedliche Nutzungsanforderungen anpassen lässt. Hallenbreiten, Rastermaße, Traufhöhen oder Torpositionen werden nicht standardisiert vorgegeben, sondern projektspezifisch definiert. Dadurch entsteht eine hohe Planungsfreiheit, ohne die Vorteile industrieller Vorfertigung aufzugeben. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Kombination aus technischer Robustheit und langfristiger Anpassungsfähigkeit. Die Systemhallen sind so konzipiert, dass sie auch Jahre nach der Errichtung erweitert oder umgenutzt werden können – ein entscheidender Faktor für Betriebe, die auf Wachstum oder veränderte Marktanforderungen reagieren müssen.
Darüber hinaus ermöglicht die strukturierte Bauweise eine verlässliche Kalkulation von Bauzeiten und Kosten. Für Betreiber bedeutet das Planungssicherheit – sowohl in der Investitionsphase als auch im laufenden Betrieb.
Prozesslogik im Gebäude: Durchdacht bis in den Alltag
Wie eng bauliche Struktur und betriebliche Abläufe zusammenhängen, zeigt sich im Detail der neuen Werkstatthalle. Der Eingangsbereich wurde bewusst großzügig gestaltet und fungiert als zentrale Schnittstelle zwischen Kunde und Werkstatt.
Die drei Dialogannahmeplätze sind so positioniert, dass sie direkt aus dem Bürobereich einsehbar sind. Diese visuelle Verbindung erleichtert nicht nur die Abstimmung im Team, sondern unterstützt auch eine transparente Kommunikation mit dem Kunden. Im nächsten Schritt gelangen die Fahrzeuge über ein groß dimensioniertes Tor unmittelbar in den Werkstattbereich. Die Anordnung der fünf Hebebühnen folgt dabei einer klaren Logik: ausreichend Abstand für paralleles Arbeiten, gleichzeitig kurze Wege für Personal und Material. Im Tagesgeschäft bedeutet das konkret: weniger Rangieraufwand, schnellere Übergänge zwischen den Arbeitsschritten und eine bessere Übersicht über laufende Aufträge. Gerade bei hoher Auslastung trägt diese Struktur dazu bei, Engpässe zu vermeiden und die Produktivität stabil zu halten.
Technische Ausstattung und Arbeitsumfeld
Neben der Grundstruktur wurde auch auf die Qualität der baulichen Ausführung geachtet. Die Gebäudehülle besteht aus leistungsfähigen Sandwichpaneelen, die eine gute Wärmedämmung gewährleisten und so zur Senkung des Energiebedarfs beitragen. Für die Ausleuchtung sorgen großflächige Lichtbänder in Kombination mit moderner LED-Technik. Dadurch entsteht ein gleichmäßiges, blendfreies Lichtniveau. Auch die Innenraumgestaltung folgt funktionalen Kriterien: klare Verkehrswege, ausreichend dimensionierte Arbeitsbereiche und eine übersichtliche Anordnung der Funktionszonen. Diese Aspekte wirken sich direkt auf die Effizienz und Ergonomie im Arbeitsalltag aus.
Planung und Umsetzung aus einer Hand
Begleitet wurde das Bauvorhaben über alle Phasen hinweg durch die Hacobau GmbH – von der ersten Konzeptidee bis zur Fertigstellung. Die Bauantragsplanung übernahm der Hacobau Architekt Detlev Finkeldey, der sich in der Kfz-Branche durch zahlreiche Projekte einen Namen gemacht hat. Auf Seiten der Bauherrschaft brachten Prof. Dr. Falk Hecker und sein Bruder Cord Hecker ihre langjährige Erfahrung in die Planung ein. Die enge Abstimmung zwischen allen Beteiligten ermöglichte eine zielgerichtete Umsetzung ohne Reibungsverluste.
Ein Vorteil der langjährigen Zusammenarbeit: Anforderungen müssen nicht jedes Mal neu definiert werden. Viele Abläufe sind bereits eingespielt, was sowohl die Planungsphase als auch die Bauausführung beschleunigt. „Gerade bei wiederkehrenden Projekten entsteht ein gemeinsames Verständnis für Details, die im Alltag den Unterschied machen“, beschreibt Hacobau-Vertriebsleiter Jonas Eberhardt die Zusammenarbeit.
Langjährige Partnerschaft als stabile Basis
Die Geschäftsbeziehung zwischen Autoplus und Hacobau besteht seit über einem Jahrzehnt. In dieser Zeit wurden zahlreiche Projekte realisiert – vom klassischen Reifenlager bis hin zu komplexeren Hallenlösungen. Diese Kontinuität basiert nicht zuletzt auf einem ähnlichen Selbstverständnis beider Unternehmen: Verlässlichkeit in der Umsetzung, klare Kommunikation und ein praxisorientierter Blick auf Lösungen. Gerade bei Bauprojekten, die eng mit betrieblichen Abläufen verknüpft sind, erweist sich diese gemeinsame Basis als entscheidend.
Standortentwicklung als strategische Aufgabe
Mit der neuen Halle in Halberstadt investiert die Autoplus AG gezielt in die Weiterentwicklung ihres Netzwerks. Der Standort ist so ausgelegt, dass er sowohl aktuelle Anforderungen erfüllt als auch zukünftige Anpassungen ermöglicht.
Das Projekt zeigt, dass moderne Werkstattgebäude längst mehr sind als reine Funktionsbauten. Sie sind integraler Bestandteil der Betriebsorganisation – und damit ein wesentlicher Faktor für Effizienz, Qualität und wirtschaftlichen Erfolg. Die Verbindung aus durchdachter Planung, modularer Bauweise und langjähriger Zusammenarbeit verdeutlicht, wie sich bauliche Infrastruktur strategisch nutzen lässt. Für viele Kfz-Betriebe dürfte genau darin künftig ein entscheidender Hebel liegen: Prozesse nicht nur zu optimieren, sondern sie bereits im Gebäude mitzudenken.
Hacobau
Hallen- und Containersysteme GmbH
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